2. Bundesliga Süd, Vorschau 1. Wettkampftag 2020

VEGA Turnteam startet die Saison mit Pflichtaufgabe gegen den VfL Kirchheim

Das VEGA Turnteam startet am 10. Oktober mit dem Wettkampf gegen den Aufsteiger VfL Kirchheim in eine ganz besondere Saison. Im vergangenen Jahr holte sich die Mannschaft vom damaligen Chefcoach-Andreas Feigel und dem Co Jörg Behrend die Meisterschaft und verpasste nur um Haaresbreite den Aufstieg. Eine Änderung für diese Saison lautet nun, dass die beiden Trainer ihre Rollen getauscht haben. Eine weitere ist, dass es in diesem Jahr aufgrund des besonderen Modus die Chance auf einen Direktaufstieg gibt. Diese Chance will sich das VEGA Turnteam erturnen. Allerdings wissen die Schwarzwälder, dass der Aufstieg in diesem Jahr mit einer so starken Konkurrenz alles andere als leicht wird - und mit der deutlich kürzeren Vorbereitungszeit alles andere als berechenbar.

Der diesjährige Modus kurz erklärt: 

  • Die Südstaffel der 2. Bundesliga wird nochmals in zwei Staffeln mit je 4 Mannschaften aufgeteilt.
  • Nach 3 Vorrunden-Wettkämpfen kommt es zu Platzierungswettkämpfen für die Plätze 3 und 4 oder zum Halbfinale für die Plätze 1 und 2.
  • Diese Wettkampf-Paarungen werden überkreuzt abgehalten (1. der Staffel A vs 2. der Staffel B, 3. der Staffel B vs 4. der Staffel A, etc.)
  • Im Finale wird dann der direkte Aufsteiger ermittelt - Austragunsgsort und Termin noch unklar.
  • Es entfällt die Relegation und die Begegnung mit dem Zweitligameister der Nord-Staffel.

Die Schiltacher sind in einer Staffel mit dem Absteiger TSV Pfuhl, dem Aufsteiger VfL Kirchheim und dem TSV Buttenwiesen. Die Pfuhler sind vermutlich Favorit auf den Gruppensieg und wollen ihrerseits den Direkwiederaufstieg in Angriff nehmen. Allerdings ist es eine sehr junge Mannschaft, die potentiell anfälliger für Fehler ist und gegen die das VEGA Turnteam mit ihrer Erfahrung bestehen kann.

Punktuelle Änderungen im Kader

Im Kader kommt es nur zu punktuellen Veränderungen. Das langjährige Grundgerüst bilden Timo Armbruster, Manuel Do Rosario, Alexander Hellmold, Pit Nakic, Tom Nakic und Lion Sundermann. Johannes Kastler geht nun in sein drittes Jahr und unterstützt am Boden sowie Sprung.

Verzichten müssen die Kinzigtäler bei ihrem ambitionierten Vorhaben auf Julian Weller. Dieser verlässt das Team in Richtung Singen. Auf Zugangs-Seite steht Viktor Weber, der vom Vizemeister der 2. Bundesliga Nord kommt (TSG Grünstadt). Der 32 Jahre alte ehemalige Nationalturner wertet die ohnehin schon erfahrene Mannschaft auf. Der 19-Jährige Jakob Hofmann, der die Schiltacher bereits in der vergangenen Saison unterstützt hat, wird nun stärker eingebunden und zu mehr Einsätzen kommen. 

Ein alter Bekannter ist der Schweizer Christian Baumann, der im ersten Wettkampf womöglich nur als "Coach" an der Seite steht, da er momentan an einer leichteren Verletzung laboriert. Gänzlich neu dabei ist sein Schweizer Kollege Samir Serhani. Der 21-Jährige gehört mit zum hoffnungsvollsten Nachwuchs des Schweizer Turnverbands. Ob und inwiefern der Ukrainer Vladyslav Hryko oder der Kasache Milad Karimi dabei sein können, ist aufgrund der Corona-Situation schwer einzuschätzen.

Das Team hofft jedenfalls auf eine Saison ohne Zwischenfälle und einen guten Start gegen die Aufsteiger aus Kirchheim, bei der die (corona-bedingt wenigen) Zuschauer auf ihre Kosten kommen.

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