1. Damenmannschaft: 1. Wettkampftag der Oberliga

Trotz schlechtem Start gutes Ergebnis

Vergangenen Samstag startete die 1. Damenmannschaft des TV Schiltach in die Oberligarunde des Badischen Turnerbunds.

Nach der Meisterschaft in der Verbandsliga letztes Jahr war das Team gespannt und motiviert. Leider musste die Mannschaft noch einen Rückschlag direkt vor der Liga erleiden. Alexa Günter verletzte sich eine Woche vor dem ersten Wettkampf und fällt für die komplette Saison aus. Die Mannschaft besteht also nur noch aus den Turnerinnen Annalena Schwarzwälder, Nina Aubermann, Leonie Bogatzki und Zoe Kern. Emely Mäntele, Stammturnerin in der 2. Mannschaft, rückte für diesen Wettkampf kurzfristig nach, um zumindest am Balken und Boden zu unterstützen.

Dementsprechend nervös starteten die Mädchen am Barren. An diesem Gerät war man sogar nur zu dritt. Somit zählte jede Übung. Prompt unterliefen Leonie Bogatzki als erste Turnerin einige Fehler und sie musste mehrmals vom Gerät gehen. Nina Aubermann und Zoe Kern zeigten starke Nerven und turnten ihre Übungen sauber durch. Die Mannschaft erholte sich nach diesem schlechten Start gut und hielt zusammen.

Auch Leonie Bogatzki zeigte am nächsten Gerät, dem Balken, eine tolle Übung und brachte ihre zwei Flugteile rückwärts in den sauberen Stand. Auch am Boden schafften die Mädchen durchweg gute Übungen. Vor allem Annalena Schwarzwälder zeigte mit ihren eineinhalb Schrauben und einer ganzen Schraube eine schwere Übung und wurde mit der besten Wertung der Mannschaft belohnt.

Am Sprung schloss man den Wettkampf gut ab. Am Ende landete der TV Schiltach den auf Platz 3 und schlug damit den TV Überlingen (124,10). Den 2. Platz verpassten man knapp, den der TV Muggensturm (125,25) erreichte. Die Erstplatzierten Karlsruher waren außer Reichweite (134,5) – die Reserve des Bundesligisten trat mit 2 Kader-Turnerinnen an.

Alles in allem hatte die Mannschaft durchaus Glück den 3. Platz trotz der vielen Fehler zu erreichen. „Da ist mehr drin“, konstatieren die beiden Trainerinnen Lisa Hug und Babett Barwinsky. In zwei Wochen will man es gegen Wyhl und Freiburg besser machen.


 

1. Herrenmannschaft: 7. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2019

Ungeschlagener Meister! Gelungene Generalprobe beim Heim-Finale

Das VEGA Turnteam hat am vergangenen Samstag das Heim-Finale gegen den TSV Buttenwiesen deutlich mit 61 zu 22 gewonnen und wird mit weißer Weste Meister der 2. Bundesliga Süd.

Es war ein ungleiches Duell: Der TSV Buttenwiesen bangte noch um den Klassenerhalt, während der TV Schiltach mit dem VEGA Turnteam schon vergangenes Wochenende die Meisterschaft sicherte.

Diese unterschiedlichen Gemütslagen spiegelten sich auch in den Ergebnissen wider. Das erste und einzige Mal als die Schiltacher in diesem Wettkampf in Rückstand geraten sollten, war nach dem zweiten Bodenduell von Alexander Hellmold (0:3). Die Marschroute kannte danach nur eine Richtung. Der Kasache Milad Karimi feierte mit fünf Punkten ein starkes Debut und begeisterte auf der neuen Bodenfläche des TV Schiltach die Zuschauer. Julian Weller sorgte mit weiteren fünf Punkten für einen standesgemäßen Start.

Auch am Pferd ließ man den bayrischen Gästen keine Chance. Tom Nakic holte wie der ukrainische Nationalturner Vladyslay Hryko vier Punkte, während Pit Nakic weitere drei beisteuerte. Nur Julian Weller hatte gegen den Briten, Jake Jarman, das deutliche Nachsehen.

Entscheidung schon zur Pause

Ähnliches Bild an den Ringen: Die drei Duelle von Timo Armbruster, Pit Nakic und Vladyslav Hryko gingen mit insgesamt 13 Punkten an das Team aus dem Schwarzwald, während der Gast nur mit Vinzenz Höck – dem österreichischen Meister an den Ringen – punkten konnte. 34 zu 13 stand es zur Pause.

Milad Karimi konnte zum Start der zweiten Wettkampfhälfte dem britischen Sprung-Talent zwar einen Punkt abtrotzen und auch Johannes Kastler holte zwei Punkte. Mit riskanten und nicht so erfolgreichen Sprüngen bescherten die Kinzigtäler dem TSV Buttenwiesen jedoch den ersten Geräteerfolg (3:4), ehe am Barren mit einem 8 zu 5 wieder für klare Verhältnisse gesorgt wurde.

Am Reck bot sich dem Publikum zum Abschluss ein wahres Spektakel: Manuel do Rosario, Lion Sundermann, Milad Karimi und Julian Weller überboten sich gegenseitig mit Flugteilen sowie Drehungen an der Reckstange und gaben kein einziges Duell ab (16:0). Mit 61 zu 22 auf der Anzeigentafel endete das Heimfinale des VEGA Turnteams, bei dem der TSV Buttenwiesen trotz Niederlage aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz die Klasse sichern konnte.

Toller Abschluss der Heim-Saison / Eintracht Frankfurt vor der Brust

Auch wenn die Kinzigtäler nicht gänzlich fehlerfrei blieben - vier Stürze im gesamten Wettkampf - bot man dem Publikum einen gebührenden Abschluss der Heimsaison. Nach einer zu großen Teilen stabilen Leistung in den vergangenen sieben Wettkämpfen ist das Team von Chefcoach Andreas Feigel nun erstmals Meister der 2. Bundesliga geworden. Schon jetzt ist es eine Saison der Superlative.

Der Wettkampf gegen den TSV Buttenwiesen war zugleich Generalprobe: Alle Augen sind auf die Relegation am 7. Dezember in Oberhausen gerichtet, wo die Weichen für den historischen Aufstieg in die 1. Bundesliga gestellt werden sollen. Hier tritt das VEGA Turnteam vom TV Schiltach gegen die starke Eintracht Frankfurt an. Dennoch stehen die Chancen auf einen Triumph nicht schlecht.


 

TV Schiltach verkauft seinen Schwingboden

Der TV Schiltach verkauft seinen FIG-zertifizierten Schwingboden (Modell Stuttgart)!

Es besteht die Option, entweder einzelne Bahnen (6 Stück, 14x2m) für je 700€ oder den kompletten Boden (14x14m) für 4.000€ zu erwerben.

Der ca. acht Jahre alte Boden ist in einem guten Zustand und wird durch das Moskau-Modell ersetzt. Meldet euch bei Interesse entweder bei unseren sozialen Medien oder direkt bei Andreas Feigel unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - die Telefonnummer gibt es auf Nachfrage.


 

1. Herrenmannschaft: 6. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2019

TV Schiltach sichert sich die Meisterschaft

Das VEGA Turnteam vom TV Schiltach hat sich mit einem 40 zu 31 gegen den TSV Monheim zur Meisterschaft der 2. Bundesliga Süd gekämpft. Damit qualifiziert sich die Mannschaft aus dem Kinzigtal für die Aufstiegsrelegation am 7.12. in Oberhausen.

Es war Titel- gegen Abstiegskampf. Dennoch waren in diesem Duell keine großen Niveauunterschiede zu sehen, da der Kontrahent aus Bayern einen Sahnetag erwischt hatte. Den Schiltachern dagegen unterliefen ungewöhnlich viele Fehler, sodass bis zum letzten Gerät keine endgültige Entscheidung fiel.

Dabei begann der Wettkampf mit starken Übungen am Boden von Julian Weller (3), Pit Nakic (3), Vladyslay Hryko (4) und Alexander Hellmold, der als einziger an Monheims Lukas Schlotterer drei Punkte liegen ließ. Nach Pferd und Punkten von Hryko (5), Weller (1) und Tom Nakic (3) stand es dann 19 zu 6 – es zeichnete sich also eine deutliche Angelegenheit ab. Ab den Ringen verlor der Titelaspirant jedoch den Faden und schenkte dem Gastgeber unnötig viele Punkte durch eigene Fehler. Weller hatte in seiner Übung schwer zu kämpfen, während Timo Armbruster und auch der russische Debütant Alexey Rostov bei ihren Abgängen stürzten. Zumindest bei Rostov reichte es noch für drei Punkte, womit es zur Pause aus Sicht der Gäste 15 zu 22 stand.

Am Sprung fingen sich die Schiltacher mit den guten Leistungen von Johannes Kastler und Pit Nakic. Vor allem in den Duellen von Weller (5) und Rostov (4) folgten dann weitere Punkte. Zwar mündete das noch in einen standesgemäßen Gerätesieg (9:3), aber auch am Barren überzeugte das VEGA Turnteam nicht wie zuletzt. Zwar gelang Lion Sundermann ein starkes Unentschieden gegen Norik Friedel, doch der Ukrainer Hryko blieb mit einem Punkt genauso hinter seinen Möglichkeiten wie Julian Weller, der sich nach Fehlgriffen seinem Kontrahenten mit vier Punkten geschlagen geben musste.

So fiel die Entscheidung erst am Reck, wo Sundermann und Rostov in den ersten beiden Duellen je vier Scores verbuchten. Mit einem am Ende knappen 8 zu 6 am Reck sowie dem engen Endstand von 40 zu 31 erlöste die Mannschaft den Anhang als auch sich selbst und feierte ausgiebig diesen Erfolg am Rande der Reck-Matte.

Am Ende war es fast eine Punktlandung: Mit diesem Sieg und dem erarbeiteten Geräteverhältnis (60:12) steht das Team um Cheftrainer Andreas Feigel an der Spitze der Tabelle und ist nicht mehr zu verdrängen. Damit ist nun auch klar, dass die Schiltacher mit der Qualifikation zur Bundesliga-Relegation am 7.12. in Oberhausen Historisches geschafft haben. Mit einem Sieg gegen den noch nicht feststehenden Meister der Nordstaffel könnten die Turner aus dem Schwarzwald sogar noch einen draufsetzen. Bevor es aber zum Relegations-Duell kommt, muss noch die Pflichtaufgabe gegen den TSV Buttenwiesen im Heimfinale nächsten Samstag (18 Uhr) gelöst werden.


 

1. Herrenmannschaft: 5. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2019

Meisterschaft für den TV Schiltach zum Greifen nahe

Das VEGA Turnteam vom TV Schiltach hat sich im Gipfeltreffen der 2. Bundesliga Süd knapp gegen Exquisa Oberbayern mit 41 zu 35 durchgesetzt. Damit können sich die Kinzigtäler schon im nächsten Wettkampf die Meisterschaft sichern.

Es war das erwartet spannende sowie hochklassige Duell, das erst am letzten Gerät entschieden werden sollte. Beide Teams zeigten sich von ihrer besten Seite, sodass sich ein Wettkampf entwickelte, der alle Beteiligten mitriss.

Die Gäste, die in Sachen Ausländerposition diese Saison beileibe nicht vom Glück verfolgt sind und überraschend mit dem lädierten Briten Pavel Karnejenko antraten, begannen stark am Boden. Das VEGA Turnteam wusste seinen Heimvorteil jedoch zu nutzen und holte sich mit Punkten von Julian Weller, Pit Nakic und dem ukrainischen WM-Fahrer Vladyslav Hryko mit 7 zu 4 das erste Gerät des Tages.

Wie erwartet gerieten die Schwarzwälder dann nach Pferd (4:12) ins Hintertreffen, da der Gegner neben einer höheren Schwierigkeit auch die saubereren Übungen zu bieten hatte. Jakob Hoffmann, der für Schiltach am Pferd debütierte, machte seine Sache mehr als ordentlich, konnte am schlechten Abschneiden an diesem Gerät aber auch nichts ändern. Den drohenden Rückstand zur Pause verhinderte ein starker Ringe-Durchgang: Hryko, Weller und Timo Armbruster kehrten den 11-zu-16-Rückstand zu einer 22-zu-18-Führung um.

Vor dem Sprung trennten beide Meisterschafts-Anwärter somit nur vier Punkte. Auch hier konnten sich die Flößerstädter mit sieben Scores aus den Duellen von Oleg Stepko und Julian Weller nicht entscheidend absetzen, da auf anderer Seite fünf an Exquisas Moritz Braig und Tassilo Du Mesnil gingen. Am Barren setzte sich der enge Schlagabtausch mit zwei Unentschieden in den Duellen von Lion Sundermann und Julian Weller fort. Nur Stepko punktete mit seiner herausragenden Barrenübung, während Pit Nakic sich trotz seiner starken Vorstellung einem noch stärkeren Jakob Paulicks geschlagen geben musste.

Nach diesen hochklassigen Übungen lag das Schiltacher Turnteam letztlich mit sieben Punkten in Front, bevor es an das entscheidende „Königsgerät“ ging. Damit bot sich am Reck für die Taktiker des Gastgebers eine hervorragende Ausgangslage: Die Exquisas wurden mit einem glänzend aufgelegten Vladyslay Hryko gleich im ersten Duell unter Druck gesetzt. Die Rechnung ging auf und schon nach dem dritten Reck-Duell und drei Punkte für Weller war der Wettkampf zugunsten des VEGA Turnteams entschieden.

Auf der Abgangsmatte des Recks bildete sich nach der letzten Übung des Tages von Manuel do Rosario und dem abschließenden 41 zu 35 auf der Anzeigentafel eine Jubeltraube: Das Team um Cheftrainer Andreas Feigel hat die vermeintlich höchste Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft genommen. In den nun folgenden Wettkämpfen gilt es aber umso mehr, den Fokus zu behalten und sich keinen Fauxpas zu erlauben. Schon bei der nächsten Auswärtsfahrt zum TSV Monheim (9.11. um 18 Uhr) kann die Meisterschaft sowie die Qualifikation zur Relegation in die erste Liga klar gemacht werden.