5. Wettkampftag der 2. Bundesliga

Zuhause weiter ungeschlagen: Vierter Sieg in Folge

Mit 47:31 (9:3 Gerätepunkte) gewinnt das VEGA Turnteam gegen Exquisa Oberbayern und bleibt in der 2. Bundesliga zuhause weiter ungeschlagen. Mit dem vierten Sieg in Folge setzt man sich nun in der oberen Tabellenhälfte fest.

Frohen Mutes wollte das VEGA Turnteam in diese Begegnung gehen - noch bevor der Wettkampf gestartet ist, sollten die Kinzigtäler jedoch einen ersten Dämpfer einstecken. Sandro Dathe landete kurz vor Ende des Einturnens unglücklich und zog sich eine Wadenverletzung zu. Das sorgte natürlich für viele kurzfristige Änderungen in der Aufstellung. Nils Buchter durfte nochmals am Boden starten, Tom Nakic rutschte am Sprung in die Aufstellung und Manuel do Rosario durfte am Barren aushelfen.

Die Heimmannschaft versuchte das Beste aus der Situation zu machen und ließ sich diesen Verlust so gut es ging nicht anmerken. Gleichzeitig hatten sie das Glück, dass die Gäste doch so manchen Fehler machten, welche vor allem den beiden Schiltacher Taktikern Harry Krötz und Babett Barwinsky in die Hände spielte.

Das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky startete mit starken Übungen von Pit Nakic (4 Punkte), Nils Buchter (2) und dem Ukrainer Vladyslav Hryko (4) in den Wettkampf - vor allem Nils Buchter überraschte mit einem Punktgewinn gegen Oberbayerns Belgier, Noah Kuavita. 10:3 lautete das deutliche Ergebnis am Boden.

Am Pferd konnten die Kinzigtäler dem deutlich stärker einzuschätzenden Gegner Paroli bieten. Nach zunächst zwei verlorenen Duellen Lion Sundermanns und Pit Nakics gleichte man mit den Übungen von Vladyslav Hryko (3) und Tom Nakic (5) zu einem 8:8 aus. Nachdem Timo Armbruster die Ringe mit seinem Duell und zwei Punkten für das Heimteam eröffnete, feierte der 15-jährige Silas Hittler mit einer starken Übung einen gelungenen Einstand. Der Lohn war ein Unentschieden gegen Exquisas Markus Müller. Mit Hrykos fünf gewonnenen Scores stand es am Gerät 7:4 und vor der zweiten Wettkampfhälfte 25:15.

Am Sprung wiegte der Ausfall Dathes schwer: Ein sehr einfacher vierter Sprung von Tom Nakic war die Konsequenz. Obwohl Hryko seinem Team fünf Scores sicherte, schmolz der Vorsprung nach diesem Gerät, das mit 5:8 an die Gäste ging, auf nur noch sieben Punkte. Der Barren (10:4) entpuppte sich aber auch in diesem Wettkampf wieder als das Paradegerät der Schiltacher. Sundermann (3), Pit Nakic (3) und Hryko (4) entschieden ihre Duelle für sich. Auch Manuel do Rosario schlug sich beachtlich, hatte aber gegen Exquisas Belgier keine Chance.

Vor Reck hatten die Schiltacher somit einen komfortablen 13-Punkte-Vorsprung, den man nur noch verwalten musste. Dementsprechend setzten die Taktiker in den ersten zwei Vergleichen auf Lion Sundermann und Silas Hittler. Mit Jakob Glück und Noah Kuavita haben die Gäste gleich ihre zwei stärksten Reck-Turner dagegen gesetzt. Dieser Schachzug ging jedoch nicht auf und die Exquisas verbuchten vier Scores - zu wenig um die Niederlag abzuwenden. Hryko und do Rosario sorgten mit ihren Punktgewinnen schließlich für die Entscheidung am Gerät (7:4) sowie im Wettkampf mit 47:31.

Trotz des Ausfall Dathes bewahrte das VEGA Turnteam die Ruhe und lieferte eine konzentrierte Leistung ab. Auch Silas Hittler, erstmals in dieser Saison am Start, trug zum verdienten Erfolg bei. Mit nun vier Siegen in Folge setzen sich die Kinzigtäler in der oberen Tabellenhälfte fest. Nun darf man sich ein Wochenende lang entspannen, bevor es zum nächsten Auswärts-Wettkampf beim Tabellenführer kommt.


 

4. Wettkampftag der 2. Bundesliga

TV Schiltach festigt Platz 3

Mit dem 44 zu 35 gegen den TV Herbolzheim gewinnt das VEGA Turnteam den dritten Wettkampf in Folge in der 2. Bundesliga Süd. Damit festigen die Kinzigtäler den dritten Platz vor der TG Allgäu.

Der Auswärts-Wettkampf beim TV Herbolzheim fing für das VEGA Turnteam alles andere als vielversprechend an. Die ersten zwei Boden-Duelle in dieser Begegnung verloren die Gäste mit je drei Punkten. Der Ukrainer Vladyslav Hryko und Schlussturner Nils Buchter konnten das Ruder jedoch herumreißen und eroberten mit einem 8 zu 6 die Führung nach dem ersten Gerät.

Am Pferd erarbeiteten sich die Schiltacher einen gehörigen Vorsprung. Tom und Pit Nakic sowie der glänzend aufgelegte Vladyslav Hryko verbuchten insgesamt zwölf Punkte, während Lion Sundermann an den Franzosen Fabio Barzasi nur drei Punkte abgab. An den Ringen begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Timo Armbruster konnte genauso wie Hryko das Duell zugunsten Schiltachs gestalten. Am Ende stand jedoch ein 6 zu 7 für die Herbolzheimer – begünstigt auch durch eigene Unzulänglichkeit.

Mit einem 26 zu 16 vor der Pause haben die Schiltacher Athleten sich ein kleineres Polster zulegen können. Dass dieses auch nötig war, zeigte der Sprungdurchgang. So hatte Pit Nakic dem starken Sprung des Herbolzheimer Antonio Hubers nichts entgegenzusetzen und gab wie auch zwei weitere Schiltacher Punkte ab. Nur Hryko zeigte wieder einmal seine Weltklasse und entschied auch dieses Duell für sich. Nach dem 3 zu 8 am Sprung wurde der Vorsprung vor Barren bereits halbiert.

Nun konnten die Kinzigtäler jedoch die eigenen Stärken ausspielen und holten durch schlaues taktieren insgesamt neun Punkte, welche einem Verlust von drei Punkten gegenüberstehen. Hervorzuheben ist Lion Sundermanns Leistung, gegen den Franzosen Barzasi drei Punkte zu holen.

Trotz elf Punkte Rückstand waren die Breisgauer vor dem letzten Gerät noch durchaus in Schlagdistanz. Zittern mussten die Trainer Andreas Feigel und Dirk Barwinsky spätestens nach dem Fehlgriff von Sandro Dathe im ersten Reck-Duell und den vier Scores, die man nach Herbolzheim gab. Sundermann konnte im folgenden Duell Antonio Huber einen Punkt abnehmen, während Manuel Do Rosario gegen eine starke Übung Barzasis keine Chance hatte und vier Punkte abgab.

Vor dem letzten Duell stand es also 39 zu 35 für das VEGA Turnteam. Glücklicherweise hatte man seinen Trumpf in Person von Hryko noch nicht ausgespielt, sodass ein echtes Pfund vom Gegner hätte kommen müssen, damit sie eine Chance haben. Florian Wissert jedoch konnte der tadellosen Leistung des Ukrainers nichts entgegensetzen. Am Ende stand also ein 44 zu 35, welches das Team aus dem Kinzigtal weiterhin auf Platz 3 kampieren lässt.

Die Herbolzheimer entpuppten sich – fast schon wie erwartet – als ein sehr unangenehmer Gegner, welcher die Begegnung bis zum letzten Duell offen hielt. Die Schiltacher dagegen konnten nicht ganz an die Leistung gegen Buttenwiesen anschließen und leisteten sich mehr Fehler als sonst. Erfreulich, besonders in Hinblick auf die letzten Jahre, ist jedoch die Entwicklung am Pferd. Hier hat man inzwischen eine sichtbare Stabilität entwickelt. Freuen kann man sich auch über den nun auch rechnerisch feststehenden Klassenerhalt in der 2. Bundesliga und die noch kommenden Begegnungen, insbesondere zu Hause am nächsten Wochenende gegen Exquisa Oberbayern (Samstag, 15 Uhr).


 

3. Wettkampftag der 2. Bundesliga

TV Schiltach jubelt über Sieg und Platz 3

Das VEGA Turnteam fährt zum Start der Herbstrunde den zweiten Sieg der Saison ein. Mit 48 zu 29 haben die Kinzigtäler gegen den TSV Buttenwiesen gewonnen. Eine nahezu fehlerfreie Leistung beschert dem Team den dritten Platz in der Tabelle.

Im Vorfeld mit Spannung erwartet, erwischte man den denkbar besten Start in diesen Wettkampf. Nach der ersten Wettkampfhälfte zog man mit 21 Punkten Vorsprung davon, profitierte jedoch vor allem von den Fehlern der Buttenwiesener, welche man konsequent auszunutzen wusste.

Pit Nakic und Nils Buchter waren am Boden Nutznießer hiervon und verbuchten innerhalb der ersten vier Duelle jeweils fünf Punkte. Auch Vladyslav Hryko konnte den Fehler seines ukrainischen Landsmanns Petro Pakhnyuk dafür nutzen, drei Punkte zu gewinnen. Boden ging mit einem sensationellen 13 zu 2 an Schiltach.

Am Pferd ging es deutlich knapper zu (7:6). Wieder war es ein Fehler des Gegners, welche die Entscheidung zugunsten Schiltachs brachte. Dieses mal war es Tom Nakic, der das für eine Ausbeute von vier Punkten nutzte. An den Ringen dagegen wusste man durchweg zu überzeugen. Timo Armbruster zementierte die deutliche Führung vor der Pause als auch den Gerätesieg (9:0) mit weiteren zwei Punkten.

In der zweiten Wettkampfhälfte berappelte sich der TSV Buttenwiesen und sicherte sich einen knappen Gerätesieg am Sprung (5:7). Die Devise auf Schiltacher Seite hieß nun „dagegenhalten“.

Die Punktgewinne Sandro Dathes und Vladyslav Hrykos bescherten ein Unentschieden am Barren, wodurch man sich den 19-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Gerät bewahrte. Ein Punktgewinn am Reck würde nun schon die Entscheidung bringen. Diese Vorentscheidung erzwang Lion Sundermann schon im ersten Duell mit drei Punkten, während Hryko zuletzt auch das Geräte-unentschieden festhielt.

Freude und Erleichterung über den nun feststehenden zweiten Saisonsieg machte sich bei den Turnern von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky breit. Dabei wurde die Schiltacher Riege im Vorfeld zu Umstellungen gezwungen. Lion Sundermann musste auf einen Einsatz am Boden sowie den Ringen verzichten, sodass Tom Nakic für ihn einsprang. Der Leistung der Mannschaft tat dies jedoch kein Abbruch, sodass man nun verdientermaßen mit zwei Siegen auf Platz drei in der Tabelle steht.

Beim TV Herbolzheim nächste Woche (18 Uhr) will das VEGA Turnteam nun nachlegen, damit es auch rechnerisch keine Zweifel mehr am Klassenerhalt geben kann.


  

2. Bundesliga startet in die Herbstrunde

Begegnung mit TSV Buttenwiesen verspricht Spannung zum Heimauftakt

Für das VEGA Turnteam startet am Samstag um 15 Uhr die Herbstrunde der 2. Bundesliga. Zu Gast ist dann der TSV Buttenwiesen. Mit einem Sieg gegen diesen Kontrahenten wäre der Klassenerhalt fast nicht mehr zu nehmen.

Am nächsten Samstag läutet die Begegnung gegen den TSV Buttenwiesen die Herbstrunde der diesjährigen, zweigeteilten Saison ein. Dabei darf mit Spannung erwartet werden, in welcher Form sich beide Mannschaften befinden. Nachdem man im Sommer gegen den SSV Ulm punkten konnte und die gute Frühform bestätigte, wollen die Athleten des TV Schiltach in diesem Wettkampf nachlegen. Ein zweiter Sieg würde so gut wie sicher den Klassenerhalt bedeuten. Dass das gegen diesen Gegner, der ebenfalls einen Sieg auf der Habenseite hat, alles andere als leicht wird, ist dabei jedem der Schiltacher klar. Im Abstiegsjahr 2015 hat man sich zuletzt mit dem TSV Buttenwiesen gemessen. Damals haben sich die Buttenwiesener denkbar knapp durchgesetzt.

Dieses mal findet der Wettkampf jedoch unter anderen Bedingungen statt. Zum einen, weil durch Max Weißenhorns Karriereende eine der Stützen Buttenwiesens wegbricht. Zum anderen, weil auch auf Schiltacher Seite es seitdem zu einigen Rochaden gekommen ist - zuletzt auch aufgrund des berufsbedingten Abschieds von Alexander Hellmold in der letzten Saison.

Höchstwahrscheinlich ist also, dass es zu einer Begegnung auf Augenhöhe kommt, wobei der Heimvorteil natürlich bei den Schützlingen von Andreas Feigel liegt. Wer die Nase am Ende vorne hat, wird von Kleinigkeiten entschieden.


 

2. Wettkampftag der 2. Bundesliga

TV Schiltach mit deutlichem Sieg / Vladyslav Hryko mit gelungener Heimpremiere

Mit einem Sieg gegen den SSV Ulm verabschiedet sich das VEGA Turnteam in die Sommerpause. Mit einem 58 zu 25 (12 zu 0 Gerätepunkte) schiebt sich der TV Schiltach auf Platz 4 der 2. Bundesliga Süd.

Begonnen hatte der Wettkampf mit einer Hiobsbotschaft: Lion Sundermann verspätete sich deutlich, da ein Zugausfall zu einigen Reisestrapazen führte. Somit musste man gezwungenermaßen Umstellungen vornehmen: Sandro Dathe sprang am Boden sowie Pferd ein, Nils Buchter stand für Ringe bereit. Die Mannschaft um Trainer Andreas Feigel bewies jedoch Nerven und ließ sich nichts von diesen kurzfristigen Änderungen anmerken. Ein 10 zu 0 am Boden folgte ein 10 zu 8 am Pferd. Während am Boden kein Duell verlieren werden sollte, war man am Pferd bis zum letzten Duell noch in Rückstand. Tom Nakic und Vladyslav Hryko profitierten jedoch von Fehlern ihrer Kontrahenten und konnten diesen Rückstand noch drehen, sodass es nach zwei Geräten 20 zu 8 für das VEGA Turnteam stand.

Da Lion Sundermann inzwischen die Halle betreten hatte, war man an den Ringen nicht mehr auf die Übung Nils Buchters angewiesen. Der Einsatz Lions sollte sich dann auch mit vier Punkten auszahlen. Einzig Timo Armbruster überlies dem Gegner Punkte, da er das schwere Los hatte, gegen Ulms ungarischen Turner Levente Vagner anzutreten – 33 zu 12 lautete das Ergebnis zur Pause.

Konzentriert setzte das VEGA Turnteam seinen Lauf am Sprung fort. Pit Nakic zeigte einen technisch einwandfreien Kasamatsu und verdiente sich vier Punkte, genauso wie Vladyslav Hryko, der einen Kasamatsu mit zusätzlicher Schraube turnte. Bei einem Vorsprung von 27 Punkten musste man das Ergebnis schließlich nur noch verwalten. Souveräne Leistungen am Barren ließen keinen Zweifel mehr am Tagessieg aufkommen und bescherten die nächsten Gerätepunkte. Luka van den Keybus durfte dann ebenso ins Wettkampfgeschehen eingreifen und holte fünf Punkte für den wichtigen letzten Gerätesieg am Reck. Währenddessen verabschiedete sich auf Ulmer Seite Levente Vagner vom aktiven Turner-Dasein und zeigte gegen Manuel do Rosario nochmals sein Können - mit fünf Punkten entschied Vagner dieses Duell für sich. Am Ende stand dennoch eine makellose Bilanz von 12 zu 0 Gerätepunkten.

Hervorzuheben aus diesem Wettkampf ist Vladyslav Hryko, welcher sein Debüt in der 2. Bundesliga der Deutschen Turnliga gab. Seine bärenstarke Vorstellungen und Übungen auf internationalem Niveau wurden mit insgesamt 22 Scorepunkten belohnt und trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Aber auch die gesamte Mannschaft steckte die besonderen Umstände problemlos weg und zeigte unbeirrt, was sie zu leisten imstande ist. Durch diesen Sieg kann man nun entspannt in den Urlaub gehen, bevor die Vorbereitungen für Oktober beginnen. Steigerungspotential ist dabei durchaus vorhanden, sodass man den Blick in der Tabelle eher nach oben richtet, knüpft man im Herbst an die guten Leistungen des Sommers an. Am 14.10. wird die Liga mit dem Heimwettkampf gegen den TSV Buttenwiesen fortgesetzt.